HRV - Herzratenvariabilität


Vitascanning Valeom® Produktreihe

Als Herzratenvariabilität (heart rate variability – HRV) wird die Fähigkeit des Menschen bezeichnet, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern.


Die Fähigkeit zur Variabilität ist ganz eng mit Gesundheit und „Lebendigkeit“ verknüpft. Für kein Organ gilt dies mehr als für das Herz, dem Sinnbild für rhythmischen Wechsel und Anpassungsfähigkeit.


Die HRV wird maßgeblich durch das vegetative Nervensystem gesteuert, mit seinen beiden Antagonisten Sympathikus und Parasympathikus.



Damit kann das kardio-vaskuläre System als Indikator für die gesamte vegetative Steuerung eines Menschen gesehen werden.

Das Vegetativum stellt mit seiner engen Bindung an das kardio-vaskuläre und das hormonelle System, an die Atmung, den Stoffwechsel, das Verdauungs- und Immunsystem eine grundlegende Regulation aller lebenserhaltenden Funktionen dar.

Damit ist die HRV grundsätzlich für alle interessant, die präventiv ihren Gesundheitszustand einschätzen wollen und die in Zeiten starker Beanspruchung des V egetativums  durch Reizüberflutung, mangelnde Bewegung und unrhythmische Lebensführung zu einer ausgeglicheneren Lebensweise finden möchten.

Nicht  zuletzt lassen sich auf dieser Basis  auch  individuelle Trainingsempfehlungen  aussprechen, die  zu höherer Belastbarkeit  und besserer Fitness  führen können.

Auch die große Gruppe der Herz-Kreislaufpatienten kann von der HRV profitieren.

Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen in Industrieländern und stellen damit ein erhebliches persönliches und volkswirtschaftliches Risiko dar. Mit der Methode der HRV steht ein Kontrollinstrument zur Verfügung, das es ermöglicht, Risiken für Folgeerkrankungen und Komplikationen bereits sehr früh präzise zu erfassen und abzuschätzen.

Methode



Mit Hilfe eines Pulsoxymeters werden die RR-Abstände zwischen zwei Herzschlägen gemessen und mit der Software deren Variabilität ermittelt.


Dabei  wird  zur  Bestimmung der HRV auch die Spektralanalyse herangezogen. Diese erlaubt es, die Herzfrequenzvariabilität in ihre verschiedenen Komponenten aufzutrennen und auch langsamere Rhythmen zu betrachten. Damit lässt sich eine  Quantifizierung der sympathischen und parasympathischen  Anteile vornehmen.

Das Vitascanning HRV-Modul stellt eine Reihe von statistischen Parametern dar, wie zum Beispiel die mittlere Frequenz des Herzschlags (Puls), die Variationbreite, die mittlere Abweichung sowie den Stressindex.

Diese Parameter geben die Aktivität von Sympathikus und Parasympathikus und deren Verhältnis zueinander wieder.

 


Screenshots


HRV - Herzratenvariabilität